Wallerstein

Fürstliche Residenz – Perle des Rieses

 

Direkt an der “Romantischen Straße” zwischen Nördlingen und Dinkelsbühl liegt der Residenzort Wallerstein. Die mittelalterliche Siedlung entstand an einem Fernweg von Italien nach Frankfurt. Ursprünglich Steinheim genannt, wird sie urkundlich erstmals 1238 erwähnt. Die Burg auf dem 65 Meter hohen Felsen war Mittelpunkt der staufischen Regentschaft im Ries und befand sich im Besitz des Kaisers Friedrich I. Barbarossa. Nach dem Niedergang dieses Geschlechts ging der Besitz um 1250 an das Haus Oettingen über, das im 13. und 14. Jahrhundert seine größte Macht. Im 15. Jh. begannen die Oettinger den Ort unter dem Felsen zu einer Residenz auszubauen und benannten den Ort nach der Burg “Wallerstein”. Unter dem Aufstieg der Grafen Oettingen-Wallerstein ins Reichsfürstentum erlebte Wallerstein im 18. Jh. seine Blütezeit. Durch Schlösser und Herrenhäuser, durch Kirchen und Kapellen erhielt der Ort bis Heute das typische Gesicht einer ländlichen Residenz.

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